Zum ersten und einzigen Mal hab' ich nach etwa der Hälfte des Buches gelacht (s.u.) und das wohl hauptsächlich deshalb, weil ich a) am Abend zuvor Todd Solondz' Happiness gesehen hatte und mir b) eine von Max Goldt vertextete Anekdote einfiel, in der Tex Rubinowitz erst nach der Rückkehr von der Zugtoilette bemerkt, daß einer seiner Schuhe noch Spermaspuren aufweist. Der Rest ist totenlangweilig, originellerweise auf Rechenheftkaropapier gedruckt, aber leider ohne Perforierung - dann hätte man all die schlechten Seiten wenigstens genüßlich ausreißen können. Die Witze wie Teenagerzeichnungen aus dem Matheunterricht, die Novellen mit authentischem Schmierige-Schreibmaschine-Schriftsatz zur Bleiwüste verdichtet. Miserabel eben. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

