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Ausgabe 6.0 - 01.12.2000
   

Editorial

 


Wir haben uns gefragt, wo die Grenzen der Beschleunigung liegen. Einige Antworten sind nun in der Ausgabe 6.0 versammelt: Heiko Balsmeyer macht in seinem Essay die kapitalistische Produktionsweise für die zunehmenden Geschwindigkeiten verantwortlich. Beschleunigung ist seiner Ansicht ein entscheidendes Charakteristikum des Kapitalismus. Unter der verbindenden Überschrift "SPEED" zieht Florian Hirsch Alltagsbeobachtungen aus Berlin zusammen und schafft es auf diese Weise, Koks, Kickboards und den Fahrstuhl zur Panorama-Plattform miteinander zu verbinden. Gunnar Ulbrich liefert Motive für die individuelle Zeitkompression. Wesentliche Hilfsmittel dafür sind das Handy und der Timeplaner. Die Beobachtung der Beschäftigten im Bereich neuer Medien bringt Paul Bruns zu der Einsicht, dass dort Geschwindigkeit in Unsinn transformiert wird. Abgeschlossen wird der Schwerpunkt durch einen Text von Bully Blödmann, der seine Auseinandersetzung mit einem unserer Redakteure unters Volk wirft.

Redaktion Ornament & Verbrechen




 
   
   
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